Willkommen im Ortsmuseum «im Feld»

Ortsmuseum «im Feld»
CH-4418 Reigoldswil

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Jahresausstellung 2011 / 2012

‘Rund ums Basimänte’ «vo Basibuure und -mänter»

 

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Berta Sutter «Sutter Bärti», Arboldswil 1960er Jahre, mit Stuel, Spüelimaschiine und Bändelhaschpel
 

Die neue Ausstellung beantwortet Fragen aus dem Umfeld der Posamenterei:
- wer war der Bott ?
- was macht ein Fergger ?
- was passierte mit den fertig gewobenen Bändeln ?
- wie war die Ausbildung eines Posamenters ?
- wie verbrachte man die Freizeit ? – gab es eine solche ?
- Schule oder Kinderarbeit ?
- womit wurde die Selbstversorgung sicher gestellt ?
- was kam auf den Tisch ?
- ect.
Unser funktionstüchtiger Webstuhl wird durch die Ausstellung in einen Gesamtzusammenhang gestellt: Das Leben der Basibuure und –mänter ist vom Keller über die Stube und Küche bis in den Wagenschopf erlebbar.

Dauer der Ausstellung: 6. Nov. 2011 bis zu den Herbstferien 2012. jeweils am ersten Sonntag des Monats 14:00 – 17:00 Uhr außer während der Schulferien.

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Bänethanse Huus

Eine Grossnichte vom Bänethans, die heute im Unterbaselbiet wohnt, hat diese sehenswerten Fotos über die Zeit gerettet und wollte sie dorthin zurückbringen, wo sie hingehören: nach Reigoldswil. Ihre Verwandtschaft heisst Dietrich und wohnte im Bänethanse Huus im Oberbiel.

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Kommentar auf der Kartenrückseite:
“1905: Die letzte Postkutsche beim Dorfplatz in Reigoldswil, bevor dann 1905 das erste Postauto eingesetzt wurde. Pferdepost Reigoldswil – Bad Bubendorf. Im Hintergrund Wacht- und Wasch- (Buuch)- Hüsli.”

Hier das Foto noch gross:

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Drei weitere, auch etwas grössere Bilder:

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Kommentar auf der Kartenrückseite:

“Datum unbekannt, ca. 1914/15 auf dem Dorfplatz von Reigoldswil mit dem ‘neuen Auto’, bezw. dem Postauto. Zweiter von links auf dem Brunnenrand ist Hermann Dietrich, ca. 12 – 13 Jahre alt. Die erste Postauto-Konzession wurde 1905/6 erteilt und löste die Pferdepost ab.” Die Autobus AG, Reigoldswil, nahm ihren Anfang.

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Kommentar auf der Kartenrückseite:

“Reigoldswiler Dorftheater, Hans Dietrich oben rechts, zweite Reihe, * 2. 5. 1900″,
vermutlich ist das Foto in den Zwanziger oder Dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts anzusiedeln.

 

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Kommentar auf der Kartenrückseite:

“s’Bänethanse Huus auf dem Hübeli in Reigoldswil, ca. 1928 – 30, links: Leny Dietrich mit Tochter Vreni, rechts: Walter Dietrich, * 19.2. 1909″.

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Essig

Max Balmer hat den Sonntagnachmittag genutzt, um zu sehen, wie weit sein Obstessig ist.

Der Obstessig wird aus der grossen Flasche, dem Ballon, in kleinere Flaschen umgeleert. Die Essigmutter hat ihren Zweck erfüllt, aus Most wurde Essig. Noch ist der Geschmack nicht ganz zufriedenstellend. Ein weiteres Jahr in den Flaschen, versehen mit Gewürzpflanzen, z.B. Thymian oder Dill, aber auch Knoblauch geben dem Essig zusätzlichen Geschmack und die Zeit lässt den Essig milder werden.

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Fachgespräch zur Essigproduktion

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Jahresbericht 2009 / 2010

Der Bericht zum Jahr 2010 kann direkt bei Urs Dettwiler verlangt werden.

Urs Dettwiler, Präsident der Gesellschaft zum Feld, berichtet über das Jahr 2009.

Geschätzte Mitglieder

Mit diesem Jahresbericht, es ist der 25. in der Geschichte der Gesellschaft zum Feld, berichte ich über die Aktivitäten im verflossenen Jahr. Seit 25 Jahren, seit Bestehen unserer Gesellschaft, verfolgen wir unsere Ziele, so wie sie bei der Gründung beschrieben wurden. Wir beschaffen Mittel zur Erhaltung und Erweiterung der Gebäulichkeiten und Ausstellungsgegenstände, wir veranstalten Vorträge, besuchen andere Museen und wollen unser Dorfmuseum zur historischen und volkskundlichen Begegnungsstätte machen. Viele fleissige Hände haben in der vergangenen Zeit wertvolle Arbeit geleistet. Ich denke gerne an die Aktion „Wällemache“, meinen ersten Arbeitseinsatz im Feld, zurück. Mit vereinten Kräften stellten wir, aus zuvor im Gempis gesammeltem Holz, Wellen für unseren Backofen her. Max Weber aus Titterten zeigte uns auch die Machart mit Weidenzweige anstelle von Draht. So bleibt altes Handwerk erhalten und mit dem Resultat gibt es erst noch eine warme Stube und herrlich duftendes, knuspriges Holzofenbrot. Wie dieses Beispiel gibt es unzählige Anlässe und Ereignisse, die in den letzten 25 Jahren veranstaltet und erlebt wurden. Gerne kommen wir an der Generalversammlung auf einige Begebenheiten zurück und sicher gibt es noch die eine oder andere Geschichte zu erzählen. Wenn ich jedoch an unser Haus im Feld mit Jahrgang 1765, oder an das Alter unserer gesammelten Waren denke, so sind doch die 25 Jahre eine eher bescheidene Zeitspanne. Freuen wir uns also auf die kommenden Jahre, die Ziele bleiben die gleichen.

Öffnungszeiten 2009

Das Museum wurde im Jahre 2009 wie folgt besucht: Insgesamt waren 764 (814) Personen zu Gast im Feld. 211 (238) Besucher konnten wir an den offenen Sonntagen im „Feld“ begrüssen. An Führungen nahmen 170 (229) Personen teil. An Sitzungen und Spezialanlässen wie Sauerkraut einmachen, Arbeitstage, Ruinenfest-Ausstellung, Schulverlegungen fanden 383 (347) Besucher den Weg in unser Museum.

Samstag, 6. Juni, Oberbaselbieter Fachtischrunde

Die Fachtischrunde ist ein Zusammenschluss der Museen im oberen Baselbiet. Die Runde trifft sich zwei Mal pro Jahr, alternierend in einen der angeschlossenen Museen. Dieses Mal war die Reihe an uns, Gemeinsam mit der Stiftung organisierten wir den Anlass. Hauptthema war das Projekt der Entwicklung eines elektronischen Systems zur Erfassung, Vernetzung und Pflege der vorhandenen Objekte in Zusammenarbeit mit dem Museum BL.

Samstag, Sonntag 22. / 23. August, Rifenstein Ruinenfest

Anlässlich des Ruinenfestes, das auf dem Gelände am Fusse der Ruine Rjfenstein stattfand, öffneten wir unser Museum mit einer Sonderschau unserer gesammelten Exponate von der Ruine. Über 250 Besucher nutzten die Gelegenheit und statteten unserem Museum, auf dem Weg zum oder vom Fest, einen Besuch ab.

Sonntag, 6. September, Aktionstag

An diesjährigen Aktionstag beschränkten wir unsere Aktivitäten auf das traditionelle Brotbacken, der Webstuhl ratterte, und Herrmann Zehntner brachte leben in die Wagnerwerkstatt. Gleichzeitig fand in Ziefen die erste gemeinsame Gewerbeschau des Feufliebertales statt. Eine vereinte Präsentation der Museen von unserem Tal konnte diesmal noch nicht realisiert werden. Wir sind zuversichtlich und auch interessiert, dass uns dies bei der nächsten Ausgabe gelingen wird.

Samstag, 12. September, Besuch aus Belgien

An diesem Samstag durften wir spezielle Gäste aus Belgien empfangen. Begleitet von Peter Roth besuchten uns Jonny Straumann mit seiner Gattin und dem Sohn seines Bruders Erich. Speziell interessierte sie natürlich die, bei uns eingerichtete Wagnerwerkstatt ihres Vaters, der im Rüschel dieses Geschäft bis ca. 1960 betrieb. Sie brachten uns eine Vorrichtung zum Zusammenschweissen von Bandsägeblätter mit, die so über den Weg Belgien wieder nach Reigoldswil zurück gefunden hat.

Mittwoch, 14. Oktober, „Krauten im Feld“

Ein fester Bestandteil des Jahresprogramms ist das gemeinsame Einmachen von Sauerkraut. Emsiges Treiben herrscht in der Küche bis die aller „Chabis“, schön geraffelt, gut gewürzt im Steingutgefäss eingestampft ist. In der Stube findet dann der Abschluss des Tages mit einem Umtrunk statt.

Sonntag, 1. November, Vernissage der Ausstellung „Feuer, Licht und Rauch“

Die neue Ausstellung ist dem Thema Feuer, Licht und Rauch gewidmet. Die Zeit vom Feuerschlagen bis zum Beginn der Elektrifikation ist mit Gerätschaften und Beispielen übersichtlich dargestellt und gut lesbar. Mein Lieblingsobjekt ist ein Nachtlicht aus weissen Porzellan, das beim anzünden eines Öllämpchens an der Rückseite ein Bild preisgibt. Auch diesmal ist es Remy Suter gelungen eine faszinierende Ausstellung zu präsentieren. Herzlich Dank.

Sonntag, 6. Dezember, Dank an Hütter und WeberInnen

Am letzten offenen Sonntag treffen sich die Weberinnen und Weber um Rückschau zu halten und die Einsätze im kommenden Jahr zu planen. Gemeinsam besuchten wir im Frühjahr das Dorfmuseum in Ziefen, Hansruedi Wahl führte uns durch die Ausstellung und zeigte auch „seinen“ Webstuhl in Betrieb. Im neuen Jahr beschäftigen wir uns mit der Beschaffung einer neuen Rechnung, (Ware zum Weben), und wollen den Webstuhl wieder auf Vordermann bringen.

Sonntag, 20. Dezember, Öffnung des Adventsfensters

Auch dieses Jahr beteiligten wir uns am begehbaren Adventskalender. Remy Suter stellte, im Zusammenhang mit unserer Jahresausstellung, diverse Rauchermänner aus seiner Sammlung, im grossen Fenster in der Stube im Feld aus. Die Eröffnung wurde von einem veritablen Schneesturm begleitet, der wohl einige Gäste vom Besuch abhielt. Dafür war es in der warmen Stube umso gemütlicher.

Dank und Ausblick 2010

Zusammen mit treuen Helferinnen und Helfer ist es ein weiteres Mal gelungen ein abwechslungsreiches, interessantes Jahr zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit der Stiftung ist auf gutem Wege. An dieser Stelle möchte ich Urs Stoffel herzlich danken, sein Engagement hilft sehr bei unserer Arbeit. Karoline Sutter, Delegierte des Gemeinderates im Stiftungsrat, ist durch die Aufgabe ihres Amtes auch aus dem Stiftungsrat ausgetreten. Sie hat viel zur Klärung der Aufgaben Stiftung/Gesellschaft beigetragen. Dafür, begleitet mit den besten Wünschen für die Zukunft, bedanke ich mich sehr. Meiner Vorstandskollegin und den Vorstandskollegen, allen fleissigen Helferinnen und Helfern, Mitgliedern und Gönnern danke ich herzlich fürs Mitgestalten unseres Museumsalltags. Möge das neue Jahr viele interessante Begegnungen bereithalten.

Im März 2010, für die Gesellschaft zum Feld.

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Hüslischnägge, Schnäggeposcht und Schnäggechnöpfli

Unser Ausstellungsmacher Rémy Suter hat sich für diese Ausstellung ins Reich der Schnecken begeben. Konzipiert und realisiert hat die Ausstellung der Reigoldswiler Hans-Peter Feldner, der mit dieser Ausstellung zeigt, dass er sich nicht nur bei Vögeln und Fledermäusen bestens auskennt, sondern eben auch bei Schnecken.

 

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Die Jahresausstellung “Hüslischnägge, Schnäggeposcht und Schnäggechnöpfli” zeigt die einheimische Schneckenpopulation und erweitert den Horizont auch auf Schneckenhäuser von ausserhalb, die meist farbiger und auffälliger sind. Bei den einheimischen Schnecken werden die Populationen nach Standorten vorgestellt, wie diese zwei Standorte und die dort gefundenen Häuschen zeigen.

 

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Schneckenhäuschen fallen bei einem Spaziergang in der Natur immer wieder auf und faszinieren uns durch ihre Form und ihr Aussehen. Offenbar drehen sich die meisten Häuschen auf die gleiche Seite, so Rémy Suter, aber es soll auch Ausnahmen von Häuschen geben, die sich auf die andere Seite drehen. Sollten Sie ein Schneckenhaus finden, dass auf die andere dreht, dann haben Sie einen “Schneckenkönig” gefunden. In der Ausstellung fehlt so ein Schneckenkönig, vielleicht lässt sich bis zum Herbst einer finden, bevor sich die Schnecken wieder vor der Kälte des Winters verstecken. Hier zwei Häuschen in Nahaufnahme:

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Schnecken wurden früher auch im Baselbiet als Delikatesse angesehen, dies zeigt ein Rezept aus der “Basler Kochschule” von 1892. Heute rümpfen die meisten Leute die Nase darüber. Wer es trotzdem mal mit Schnecken versuchen will, weit muss man nicht gehen, Frankreich reicht schon.

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Text und Fotos: Urs Stoffel

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Waldtag mit der Klasse 3Ea

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An diesem Freitagmorgen im März, es war Freitag und erst noch der 13., schien das Wetter endlich etwas besser zu sein. Die Klasse 3Ea freute sich auf den “Waldeinsatz” und war voll dabei.

Mit Max Balmer von der Gesellschaft, dem Forstlehrling Sämi Weber, dem Zivildienstleistenden Aaron Dettwiler und der Klasse 3Ea mit Klassenlehrer Urs Stoffel ging es in den Wald auf Baberten. Die Stämme lagen am Boden, mussten aber noch gesägt und gespalten werden. Die Sägearbeit war Spezialistenarbeit. Die Spaltarbeit war eine Herausforderung für die Jungs der 3Ea. Sie gingen voll Elan dran und schon um 11.00 Uhr waren die Stämme zerlegt. Die Äste wurden so geschichtet, dass ein späterer Einsatz zum Wellenmachen möglich blieb. Die gespaltenen Stämme und die Äste gaben, wie man im Bild sieht, schöne Haufen.

Zum Znüni Nussgipfel, dann feuerte die Verpflegunstruppe an und zum Mittagessen gab es Bratwürste vom Grill, damit waren alle sehr zufrieden und um halb eins konnten wir den Halbtageseinsatz abschliessen. Wie mir schien, gingen alle zufrieden nach hause. Das Holz kann nun durch den Sommer trocknen und wartet auf den Abtransport. Aaron Dettwiler hat im Holzschopf Platz geschaffen, wir können das Holz einräumen.

 

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Text und Foto: Urs Stoffel

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Aus der Not geboren

Die Jahresausstellung 2009 im Feld ist eine Co-Produktion mit dem Industriemuseum Waldenburgertal. “Aus der Not geboren, die Industrialisierung des Waldenburgertales seit 1850″ heisst diese Sonderausstellung, die in der Firma Revue Thommen AG in Waldenburg zu bestimmten Zeiten gezeigt wird und an welche sich auch das Ortsmuseum Reigoldswil angeschlossen hat. Weitere Informationen: http://www.imw-forum.ch

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Werkstatt Feld für Primarschulen

Stephan Bitterli hat seinen Zivildienst bereits letzten Sommer beendet. Seine Primarschul-Werkstätten sind nun als Ergebnis der Zivildienstzeit im Feld bereit zur weiteren Nutzung durch interessierte Primarlehrpersonen. Es handelt sich insgesamt um vier Werkstätten zu diesen Themen der Primarschule: “Weihnachten früher”, “Posamenterei”, “Reigoldswil” und “Ostern”. Die Themen haben alle einen historischen und einen Feld Bezug. Die Werkstätten sind mit viel Liebe gestaltet und für die Primarschule äusserst attraktiv. Auch für die Sekundarstufe können sie Inputs geben.

Kontakt über Stephan Bitterli Reigoldswil
stephan.bitterli@primarreigi.ch

Die vier Werkstätten zum Feld sind vielseitig und gelungen. Sie sind ab sofort zum freien Gebrauch für alle Primarschulen aus dem Schulkreis Reigoldswil und Umgebung bereit. Wer die Ordner probeweise anschauen möchte, mache doch einen Termin mit Stephan Bitterli ab. Hier ein Beispiel aus der Weihnachtswerkstatt:

Alle Blätter haben das Feld-Logo als gemeinsames Erkennungszeichen.

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Arbeitsaufträge sind durch das Ausrufezeichen erkenntlich:

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Die Weihnachtsgeschichten sind mit Weihnachtsbildern begleitet, wie zum Beispiel diesem:

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Diese Geschichten sind einerseits Weihnachtsgeschichten, andererseits zeigen sie den Schülerinenn und Schülern die sprachlichen Unterschiede ihres Dialekts zum Stadtbaseldeutschen.

Dr Wienachtsmäärt:

Wenn i ame Morge Aends Novämber mid em Drämmli an dr Barfiesserkirche verbyyfaar und e Hampfle starggi Männer ufem wyte Blatz dervoor Brätter und Beggli und Holzwändli ab eme mächtige Laschtwaage ablaade und raaiewyys uff d Bsetzlistai hyffele……. Wenn zwai oder drei Daag speeter us däne Wändli und Beggli und Brätter uf aimool Buude woorde sinn, wie me si vo dr Herbschtmäss häär kennt……. Wenn’s vo demoorge am Zääni bis zoobe am halber Siibeni als no Gliewyy und no Grillwirtschli stinggt, i main: schmeggt……… Wenn noon em Yynachte dr mächtig Lämplistäärn iber em Buudedeerfli uufgoht……… …..drno wienächteleds z Basel. Und gwiis au äänen am Ryy, uff em Glaareblatz, wo vor dr Kiirche wääred em Advänt jo au e sone Wienachtsmäärt fyr die rächt Stimmig soorgt.

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D Montere: Vo de Montere wird jo eenter s wyyblig Gschlächt aazooge. Miir fäält naimeduure dr Gspass am Läädele – am Shopping! S dunggt mi allewyyl, das syyg d Zyt verblämperet, wemmer e Frindyyn voller Bigaischterig verzellt, hit Syyg denn aber ir Gliggsdaag: jetz haig si doo innen im Augebligg en Oobeglaid fir 795 Frangge kaufft, wo si geschtert imen andere Glaiderlaade fir s dupfeglyych 800 Frangge hätt miesen aaneblettere – fir s dupfeglyych! Es syyg sich halt derwäärt, wemme d Bryys dieg verglyyche! Vom Glaiff, wo si ghaa het, und vom Gstiirm, wo si dermit d Verkaiffere halber duubedänzig gmacht het, doodervoo het si fryyli nyt gsait! Wemmer ebber e soonen Erfolgserläbnis verzellt, derno kunnt mer allewyyl sälli Nochberen in Sinn, wo bym Uusverkauff vo aim Laaden in andere ghetzt isch, fir go s luege, eb naime d Groospaggig Hyyslibapyyr fimf Santyym billiger syyg. Si het sich derno als fryyli vo de Strabatzen in ere Confiserie miesen erhoole, fir woorschyynlig meer als fimf Santyym!

Im Liecht vo den eleggtrische Lämpli: „Waas, simmer scho wiider im Advänt?“, frog i mi als verstuunt, wenn i die Freii Strooss durab gang und gsee, wie wiider z dausigewyys Gliebiirli in d Fassigen an de metallige Gstell gschrubt wäärde, wo derno wie Triumpfbeegen iber der Stroosschwääbe. Am Daag machen aim jo die wienächtlige Deggorazioone, wo die ainzelnen „Inträssegmainschafte“ dermit der Stadt e feschtlig Glaid aalegge, kai bsunderen Ydrugg, aber wenn s dimbered und alli die Lämpli brenne, derno isch das nit nyt! Vo der Muschtermäss bis ooben an die Freii Strooss, vom Määrt bis zooberscht am Spaalebäärg ooder an d Haiwoog fiire kaa men im Schyyn vo den eleggtrische Lämpli flaniere. Haschte wäär emänd s besser Woort. D Lyt hetzen umenander grad wie im Gidicht „das Lied von der Glocke“, wo dr Schiller e Stuurmwätter bischrybt und sait: „alles rennet, rettet, flüchtet“. S dunggt aim wäärli, d Lyt syyge mit ire Blaschtygggugge volle Gschängg uff dr Flucht!

Der Titel der Weihnachtswerkstatt bei Stephan Bitterli: Auf den Spuren unserer Vorfahren in der Advents- und Weihnachtszeit, Reigoldswil 2008 ©

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Bericht des Präsidenten der Gesellschaft

Jahresbericht über das Jahr 2008 der Gesellschaft und der Stiftung. Mit seinem Jahresbericht berichtet Urs Dettwiler, Präsident der Gesellschaft, über die vielfältigen Aktivitäten im Haus während des verflossenen Jahres. Mit Ergänzungen von Urs Stoffel, Präsident der Stiftung.

Geschätzte Mitglieder

Mit den neuen Läden an der West-Fassade an unserem Museum ist die Aussen-Renovation nun beendet. Machen Sie einen Spaziergang und schauen Sie sich das Resultat an. Stiftung und Gesellschaft haben sich je zur Hälfte an den Kosten beteiligt.

Öffnungszeiten 2008: unser Museum wurde im Jahre 2008 wie folgt besucht: Im gesamten waren 814 (709) Personen zu Gast im Feld. 238 (219) Besucher konnten wir an den offenen Sonntagen im „Feld“ begrüssen. An Führungen nahmen 229 (199) Personen teil. An Sitzungen, Spezialanlässen wie Sauerkraut einmachen, Arbeitstage, Advendsfenster fanden 347 Besucher den Weg in unser Museum. Erneut konnten wir wieder einen markanten Anstieg der Besucher verzeichnen. Vor allem sind die Besuche ausserhalb der normalen Öffnungszeiten stark angestiegen. Hier gilt mein Dank Remy Suter, der mit seinen interessanten Führungen viel zur „gesteigerten Nachfrage“ beiträgt.

Hier nun einige Rosinen aus dem Jahresverlauf:

Samstag, 8. März, WeberInnen Schulung mit H.R. Wahl. Mit Herr Hansruedi Wahl, Webermeister aus Ziefen, bearbeiteten die Weberinnen und Weber die in der Vergangenheit aufgetauchten Fragen zu unserem Webstuhl. Unter seiner kundigen Leitung überholten wir Teile unseres Webstuhls. Nebst dem Webstuhl ist auch die eingezogene Ware über die Jahre gealtert und die Störungen haben in letzter Zeit zugenommen. Mit dem aufgefrischten Wissen und der Zusammenarbeit aller können wir wieder frohen Mutes an unsere Aufgabe gehen.

Mittwoch, 4. Juni, Neuzuzügerapero Schon zur Tradition geworden ist der Apero für die Neuzuzüger unserer Gemeinde „im Feld“. Organisiert vom Gemeinderat werden den neu zugezogenen Einwohnerinnen und Einwohnern die vielfältigen Aktivitäten in unserm Dorf und wissenswertes von unserer Gemeinde mitgegeben. Ein guter Anlass um unser Museum vorzustellen und auch Mitglieder zu werben.

Sonntag, 7. September, Aktionstag. Traditionell fanden die Aktivitäten wie Brotbacken, Arbeiten in der Wagnerwerkstatt, Betrieb des Webstuhls statt. Vor dem Hause konnten wir mit unserer handbetriebenen Mühle und Mostpresse aus frischem Obst herrlichen Süssmost herstellen. Es wurde kräftig degustiert und die Mannschaft durfte stolz auf ihr Erzeugnis sein. Daneben war auch wieder der Estrich begehbar, heuer mit der neu eingerichteten Schlafkammer.

Mittwoch, 15. Oktober, „Krauten im Feld“. Und wiederum nutzten etliche Mitglieder die Gelegenheit um in geselliger Runde Sauerkraut für die kommenden Festtage einzumachen.

Donnerstag, 30. Oktober, Lesung mit T. Schweizer. Herr Thomas Schweizer, Schriftsteller aus Füllinsdorf, wurde durch die Gesellschaft eingeladen aus seinen Werken rund um die Geschichte vom Baselbiet, speziell aus der Heimposamenterzeit zu lesen. Den Abend gestaltete er dann eingehend mit seiner Biografie, was auch interessant war, leider kam aber unser eigentliches Thema etwas zu kurz. Trotzdem ein unterhaltsamer Abend in der Stube im Feld.

Sonntag, 5. November, Vernissage der Ausstellung „Uhrenmacherei in Heimarbeit“. Remy Suter gelang es erneut, aus unseren Beständen auch zum Thema Heimuhrenmacherei eine attraktive Ausstellung zu gestalten. In Zusammenarbeit mit dem, im entstehen begriffenen Industrie Museum Waldenburgertal, gelang es eine Verbindung der Heimarbeit mit der Arbeit in der Fabrik herzustellen. Eine spezielle Attraktion war sicher der funktionsfähige Langdrehautomat. Spannend sind auch die vielen Exponate die wir während der Ausstellung von Besucherinnen und Besuchern erhalten haben. Ein Zeichen dass unsere Region zu diesem Thema etwas zu erzählen hat.

Sonntag, 4. Dezember, Dank an WeberInnen. Erneut konnten wir auf ein arbeitsreiches Weberjahr zurückblicken. Viel Flickarbeit und entsprechender Einsatz war notwendig, dass der Stuhl so läuft wie im Moment und hoffentlich noch lange. Als Dank konnten die treuen Helfer rund um den Webstuhl, ein selbstgebackenes Brot mit nach Hause nehmen. Wir beschlossen dem Dorfmuseum in Ziefen im Frühjahr 09 einen Besuch abzustatten. Hansruedi Wahl hat sich bereit erklärt uns durch „sein“ Museum, inkl. der Weberei, zu führen.

Sonntag, 21. Dezember, Öffnung des Adventsfensters Nach einer längeren Pause machten wir dieses Jahr wieder mit, beim begehbaren Adventsfenster des Frauenvereins. Remy schmückte das Stubenfenster mit weihnächtlichen Gegenständen aus unserer Sammlung. Über 30 Gäste verbrachten eine gemütliche Zeit in unserer Stube.

Ausblick 2009

Nachdem nun die dringendsten Aussenarbeiten abgeschlossen sind, wollen wir vermehrt unser Augenmerk auf die Ausstellungen im Hause richten. Bereits konnte, unter Anleitung von Remy Suter, mit Hilfe eines Zivildienstleistenden, der Bereich Webstube umgestellt werden. Diese Arbeiten wollen wir fortführen. Die alten, dürren Bäume am Ryfensteinweg müssen wir entfernen und die Brunnstube unserer Wasserfassung braucht Pflege. Am Ruinenfest wollen wir unsere Gegenstände zum Thema geeignet präsentieren, ebenso befassen wir uns mit der Teilnahme an der Gewerbeausstellung vom Herbst 2009. Die Klasse 3Ea hat Anfang März Brennholz aufgearbeitet, welches nun auf Baberten auf den Abtransport wartet (s. Bericht auf dieser Homepage).

Dank.

Einmalmehr gilt mein Dank allen Helferinnen und Helfern rund um unsere Aufgaben im „Feld“. Speziell meiner Vorstandkollegin und den Vorstandkollegen ein herzliches „Dankschön“ für die tolle Zusammenarbeit. Herzlichen Dank auch der Stiftung für Ihre wertvolle Hintergrundsarbeit. Das gemeinsame erreichen der gesetzten Ziele und die damit verbrachte Zeit, gibt in unserer rasanten Gegenwart etwas zurück, das wertvoller ist als grosse Besoldungen, deren Wert eh schwierig zu definieren ist. Ich lade Sie ein, in unserer guten Stube und rund um unser Museum, genau das auszuprobieren und zu erfahren. Im März 2009, für die Gesellschaft zum Feld. Urs Dettwiler, Präsident.

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