Kurswoche 2008

Chrukchlischlitten

Er ist ein Vorfahre des heutigen Schlittens. Dieses alte Modell besteht aus Holz und Metall. Der Schlitten hat eine Schnur, damit man ihn halten und ziehen kann. Er ist nützlich um Schlitten zu fahren, aber er ist kürzer als der grosse Schlitten. Man brauchte ihn, um im Winter schnell ins Dorf zu gelangen.
Hergestellt wurden er auf den Bauernhöfen. Dieser hier kommt vom Titterter Hof March. Die reichen Leute konnten sich einen besseren Schlitten kaufen, der den heutigen Modellen viel ähnlicher sieht. Für diesen Schlitten brauchten sie von den Türen den Beschlag, unten hat es Ringe an den Stangen. Sie machten die Ringe daran, um Krach zu machen.
Diese selber hergestellten Schlitten sind unterschiedlich gross. Die Länge hier ist 38.5 cm, die Breite 33 cm und die Höhe 18 cm. Die Farbe ist ein nicht schönes Grün.


Schlitten

Bügeleisen

Das Bügeleisen ist 17,5cm lang. Der Griff ist ebenfalls 17,5cm lang. Das Bügeleisen besteht aus Eisen und der Griff ist aus Holz. Es ist braun und grau und leicht rostig. Auf dem Bügeleisen ist ein Schweizerkreuz eingraviert. Das erste Bügeleisen füllte man mit Kohle. Das gab aber immer Dreck. Dann erfand man das Bügeleisen, das man auf dem Herd heiss machte. Man hatte immer etwa 3-4 Bügeleisen, so dass immer 1 Bügeleisen heiss war. Diese Bügeleisen waren die letzten vor den elektrischen. Dieses Bügeleisen ist etwa 100 Jahre alt.

Moena

 

Getreidemass

Das Getreidemass stammt von 1861. Es ist ein Mass für das Getreide, für Mehl und für Trockenfrüchte. Es besteht aus Holz. Es hat ein Zeichen: ein B und ein W. Zwischen diesen beiden Buchstaben sieht man einen Baselbieterstab. Diese Masse sind Schweizermass. Das Getreidemass hat einen Durchmesser von 36 cm und eine Höhe von 18 cm, wenn man den Rand mitrechnet. Wir haben ausgerechnet, wie viel in diesem Behälter Platz hat. Wir kamen auf 14.37 Liter, das sind etwa 15 Liter. 15 Liter sind 10 alte Schweizermass.

Sandra

 

Mehlsack

Der Mehlsack besteht aus Stoff und ist etwa 81 Zentimeter lang und 45 Zentimeter breit. Man sieht auf der einen Seite des Sackes ein Bild von einer Burg drauf und auf der anderen eine Schrift:“ Johannes. Zentner, Bäker, in Reigoldswil, 1874″. Der Sack wurde schon 6-mal geflickt. Zum Flicken wurde ein noch kaputigerer Mehlsack gebraucht. Er hat ziemlich viele Löcher. Der Sack ist von Hand genäht. Johannes Zentner hat eine schöne Burg ausgesucht und mit Tusch gemalt. Er hat sie beschriftet mit „Reifenstein“, aber das ist falsch, denn es ist die Burg Ramstein. Die Bäckerei Zentner befand sich in der heutigen Villa Kunterbunt.

Firijel

 

 

Durchmesser: 7 Zentimeter
Material: Seidenfaden
Farbe: rot, blau, rosa, und weiss
Der ganze Ball ist mit einem weissem Netz umwickelt. Im inneren des Balles hat es einen Kieselstein, der in einer Nuss ist. Diese Nuss ist dann mit Restfäden vom Webstuhl umwickelt und darüber hat es ein weisses Netz. Es ist also ein seidener Ball, darum fühlt er sich auch kühl an. Der Ball wurde von Posamenterkindern als Spielball benutzt, z.B zum Jonglieren. Besonders schöne Bälle durften nur am Sonntag benutzt werden. Dieser Ball ist 50 Jahre alt, die Methode jedoch ist etwa 200 Jahre alt.

Cathy Eugster

 

Tonkrug

Der Tonkrug ist für das Wasser. Früher gab es noch keine Wasserleitungen deshalb mussten die Leute beim Brunnen Wasser holen. Der Krug hat eine Höhe von 30 Zentimetern. Man kann etwa 2.5 Liter Wasser einfüllen. Das Kissen ist gefüllt mit Spreu. Es wurde genutzt um den Krug auf dem Kopf zu tragen. Der Tonkrug hat zwei Henkel, um ihn auf den Kopf zu stellen. Der Tonkrug stammt aus Titterten und das Kissen aus Arboldswil. In beiden Dörfern wurde im Sommer das Wasser knapp und musste dann am Sodbrunnen geholt werden. Darum gibt es auch keine solchen Krüge aus Reigoldswil oder Ziefen.

Sarah Schweizer

 

Grubenlampe

Oben hat es ein Hämmerchen, die Spitze konnte man in dem Felsen oder einen Stützbalken einschlagen. Es ist eine Öllampe, die mit Rapsöl betrieben wurde. Der Nachfülldeckel ziert einen kleinen Hahn, Hier konnte die Lampe nachgefüllt werden. Der Stab mit dem man die Lampe hält, ist reichlich verziert. Es hängt eine Zange dabei, damit konnte man den Docht nachziehen. Der Behälter ist Linsenförmig. Es hat eine Schlagmarke auf dem Behälter. Die Lampe stammt vom Tunnelbau der geplanten Wasserfallenbahn, Leider wurden nur 60 Meter Tunnel gebaut. Dann ging das Geld au. Offenbar genügten 2 Bahnverbindungen ins Mitteland. (Bözberg und Hauensteintunnel)

Kevin Jeitziner und Oleand Millaku

Das Tintengeschirr

Das Tintengeschirr besteht aus drei Teilen. Aus einem Sandstreuer, einem Tintenfass und aus einem Unterteller. Das Geschirr besteht aus Ton und ist blau wie der Himmel gefärbt. Die Länge beträgt 17cm und die Breite11 cm. Das Geschirr ist etwa 6 cm hoch. Nach dem Schreiben mit der Gänsefeder streute man Sand über das Geschriebene, weil die Tinte sehr nass war. Wenn man heute auf alte Briefe schaut, dann sieht man meistens noch ein wenig Sand auf dem Papier. Früher wurde der Sand aus einer Grube oberhalb der Stöckmatt geholt. Sehr feinen Sand gab es nur an dieser Stelle.

Fabienne Attenhofer und Amal Tizeroual

 

 

Armbrust

Die Armbrust besteht aus Holz. Sie ist etwa 66 Zentimeter lang und 4 Zentimeter hoch. Für ein Fest im Jahre 1936 hat man diese Armbrust hergestellt. Leider ist der Bogen gebrochen. Damals wurde die Ruine Rifenstein archäologisch erforscht und danach renoviert. Zur Einweihung fand ein grosses mittelalterliches Fest statt. Der Webstuhlschreiner Leo Roth stellte mehrere solche Armbrüste her, welche in einer Ritterschiessbude gebraucht wurden.

Amal Tizeroual und Fabienne Attenhofer

 

“Eriges Tüpfi“

Das „erige Tüpfi“ ist ein Kochtopf aus Gusseisen. Er ist ein bisschen kaputt, das heisst am oberen Rand fehlt ein Stück. Es ist abgebrochen. Er hat einen Henkel auch aus Gusseisen und drei Beine. Der Rand ist nicht rund. Man brauchte den Topf auf dem Mauerofen zum Kochen, z.B. Suppe.

Durchmesser des Loches 18cm, 16cm hoch.
Der Henkel ist 21cm breit.
Die Beine sind 8,5cm hoch und 2cm breit.
Er stammt aus der Zeit vor 1781 .

Beschreibung aus dem Inventarblatt des Museum:
Objekt: Tüpfi Beschreibung: “Eriges Tüpfi“, Kochtopf aus Gusseisen auf drei Beinen mit Henkel zum Kochen auf offenem Feuer
Länge:25,5; Breite:21,5; Höhe:21
Zustand: Oben Bruchstelle, scheint restauriert zu sein.

Rezept Hans und Joggi
Kohl (Schlämpechöhl), viele feinblättrige, geschnittene Zwiebeln mit Späckmöckli (oder Ripplistücke) dünsten. Leicht mit Mehl bestäuben. Mit Fleischbrühe ablöschen und mit Räckholdbeeri (Wacholderbeeren) und Chümmi würzen. Weich kochen, eine halbe Stunde vor Anrichten Kartoffelstücke beimischen, nachsalzen.

Joris

 

Wurfnetz

Das Wurfnetz besteht aus einem Bambusstab. Daran ist ein Netz angemacht. Es ist nur an der einen Hälfte befestigt. Die Maschen des Netzes sind 2 Quadratzentimeter gross. Am Rand des Netzes hat es kleine Kügelchen. Das Netz ist aus Hanf. Der Stab ist 140 Zentimeter lang. Die Kügelchen sind da, damit das Netz sinkt und nicht schwimmt. Sie sind aus Blei. Es gab fast nur Forellen im Bach. Dieses Wurfnetz gehörte Rudolf Plattner. Er fischte die Forellen für das Restaurant Sonne. Das Netz funktioniert so: Man wirft das Netz aus und der Fisch verfängt sich darin.

Anna

 

 


Gruppenbild

Gruppenbild: „Grossmutters Wühlmäuse“, dann Rémy Suter, der die Objekte erklärt hat, Alex Watzdorf, Support und Urs Stoffel, Internetredaktion.


work in progress


work in progress 2

Und zum Schluss noch was Dramatisches: der letzte Fischotter, der im Baselbiet bei Reigoldswil erlegt wurde, offenbar vom Feld-Ruedi. Der Fischjäger ist heute im Kantonsmuseum Liestal zu hause.